WELCHE JEANS? DAS IST HIER DIE FRAGE – TEIL 2 – DER SCHNITT

Bevor die Selbstkritik hindert, ein paar Worte von einem sehr weisen Lehrer: Wenn man sich in einem Kleidungstück wohlfühlt, sieht man auch gut aus. Das Unbewusste erinnert sich an die Bewunderung der Anderen z.B die Hose habe ich an einer Party getragen und konnte Blicke förmlich fühlen. Man hat mir viele Komplimente gegeben, etc. Also, als erstes, zwei wichtige Dinge zu beachten:

1. Weit sieht nicht gut aus, egal in welchem Alter (aber nicht so eng, dass man aussieht, wie eine Wurst in Pelle), ausser, wenn man sehr dünn ist und doch etwas Weite braucht, um grösser auszusehen. Zum Beispiel, wenn man einen grossen Busen hat, eine schmale Taille und sehr dünne Beine – damit man den Schwerpunk am Oberkörper ausgleichen kann. Oder, wenn man eine jungenhafte Figur hat und man will die Taille schmaler aussehen lassen.

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2. High-rise Jeans finde ich toll. Sie lassen die Beine länger aussehen und vermeiden den Muffin Top! Ja, ich weiss, bei High-rise Jeans gibt es eventuell den Camel Toe, aber dann sollte man halt die Besten kaufen: IDA denim, Valentino und von Levi’s gibt es sie auch.

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Birnenfigur – Mid-rise und Boot-cut oder Straight Skinny. Der Stoff ist vorallem wichtig – Baumwolle mit Elastane und bitte keine Details auf den Po Taschen, die lassen den Po grösser aussehen und der Trick hier ist das ausgleichen. Keine Flares und keine weite Jeans. Der Schwerpunkt fällt sonst auf die Beine, wo es in diesem Fall nicht sein soll.

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Jungenhafte Figur – Skinny oder Super Straight, um die Beine möglichst lang aussehen zu lassen. Boyfriend Jeans passen hier auch dazu, weil man die Taille gut mit einem Gürtel schmaler aussehen lassen kann. Wenn man sehr schlank ist, sind Straight Jeans angesagt, eng am Po und Po Taschen für die Kurven. Low-rise ist hier auch am besten.

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Apfelfigur – Die Low-rise Jeans auf alle Fälle vermeiden. Man wird sie nämlich nur noch hochziehen. Mid-rise oder High-rise sind am besten, aber die Taschen vorne sollten so klein wie möglich sein, sonst kann der Schwerpunkt vorne liegen. Boot-cut stehen der Apfelfigur super. Und ein bisschen Flare geht auch, aber nur mit High Heels!

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Sanduhrfigur – High-rise sind sehr gut, vorallem wenn man einen flachen Bauch hat. Der Stoff ist super wichtig, denn es muss den Körper umhüllen und nicht zerquetschen. Wenn die Hüften weiter sind dann geht auch ein kleiner Flare oder Boot-cut – aber selbstverständlich nur nach Wunsch.

Wenn man 100 paar Jeans anprobieren muss, bis man die Richtige findet, dann ist es halt so. Und es lohnt sich. Ein Foto kann man auch machen und es sich zu Hause nochmal ansehen. Interessant, was man alles sieht, ohne Stress vom Personal und ohne Kleidergrössen Sorgen.